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Orthopädie

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3Welche Operationsverfahren und Prothesen gibt es?. . . . 4Indikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6Anästhesieverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7Ablauf – Klinischer Pfad . . . . . . . . . . . . . . . . . 10Wie können Sie sich auf die Operation vorbereiten? . . . . 15Wann kann ich ohne Hilfe in meinem Haushalt leben? . . . 18Sozialberatung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19Wann kann ich wieder arbeiten? . . . . . . . . . . . . . 20Was soll ich in den ersten 6 Wochen Was muss ich vorbereiten für die Zeit Komplikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24Maßnahmen zum Verhindern einer Luxation der Hüfte Wie stark darf ich die Hüftendoprothese belasten?. . . . . 33Wann darf ich nach der Operation Auto fahren? . . . . . . 36Sport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38Die Universitätsklinik für Orthopädie . . . . . . . . . . 40Privatpatient . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42Testfragen zur Überprüfung IhresWissens . . . . . . . . 43Wichtige Kontaktnummern . . . . . . . . . . . . . . . 45Notizen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Sehr geehrte PatientInnen!
Sie erfahren in diesem Heft vieles über Ihregeplante Operation zur Einsetzung eines künst-lichen Hüftgelenks an der Orthopädischen Uni-versitätsklinik Innsbruck. Sie lesen Wichtiges fürdie Zeit nach der Entlassung. Sie lernen möglicheGefahren kennen und wie man diese verhindernkann.
Diese Information ersetzt die gesetzliche Auf-klärung nicht. Diese wird anhand von eigenenAufklärungsbögen und im persönlichen Gesprächmit einer Ärztin oder einem Arzt der Orthopädieerfolgen.
Es ist unser Ziel, dass Sie bald wieder selbständig sind und Ihrengewohnten Tätigkeiten nachgehen können.
Stellvertretend für unser großes Team aus Ärztinnen und Ärz-ten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, diplomier-ten Pflegekräften und administrativem Personal wünsche ichIhnen für die geplante Operation alles Gute Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer Welche Operationsverfahren und Prothesen gibt es?
Es gibt zementfreie und zementierte Hüftprothesen. Beizementfreien Hüftprothesen erfolgt die Verankerung im Kno-chen durch eine raue Oberfläche und die Passform. Beizementierten Prothesen wird durch Knochenzement eine pass-genaue Oberfläche hergestellt. Bei jüngeren Menschen haltenzementfreie Prothesen länger, bei älteren Menschen zemen-tierte.
Im Folgenden sehen Sie zwei Beispiele von Prothesen, welchewir verwenden: Abbildung 1: Accolade-Schaft aus Ti-6Al-4V und Trident-Pfanne. Die Pfanne hat entweder ein Polyäthylen- oder ein Keramikinlay. Sie sehen ähnlich aus wie unzementierte Prothesen. Sie werdendurch Knochenzement befestigt. Knochenzement ist Plexiglas,welches im Knochen aushärtet und dadurch genau die Passformfür den Knochen bekommt.
Am häufigsten verwendet man einen Prothesenkopf aus Kera-mik, welcher mit einer Einlage (Inlay) aus Polyäthylen, einemKunststoff, ein Gelenk bildet.
In seltenen Fällen verwenden wir auch spezielle Gleitpaarun-gen:3 Keramikkopf und Keramikinlay: Wenn man sehr viel Sport 3 Metallkopf und Polyäthyleninlay: Wenn ein besonders langer Kopf nötig ist oder der Kopf ausgetauscht werden musste.
Bei jungen Menschen kann man nurden Hüftkopf und die Hüftpfannemit einer Metallschicht überziehenund beide mit Zement im Knochenverankern. Dadurch bleibt viel kör-pereigener Knochen vorhanden.
Abbildung 2: Oberflächenersatz. Nur dort, wo Knorpel ist, befindet sich ein Es gibt mehrere Möglichkeiten, um durch Haut und Muskelnzum Hüftgelenk zu kommen. Wir benützen normalerweise denvorderer Zugang, weil meist keine Muskeln durchtrennt wer-den müssen. Deshalb erholt man sich sehr rasch von derOperation.


Eine Hüftprothese ist dann notwendig, wenn eine Erkrankungdie Hüfte unwiderruflich zerstört hat und Schmerzen oderBewegungseinschränkung den betroffenen Menschen im All-tag stark behindern. Die häufigste Ursache ist die Arthrose (de-generative Abnützung). Die Arthrose der Hüfte wird auchCoxarthrose genannt. Weitere Gründe sind eine fehlendeDurchblutung des Hüftkopfs (Hüftkopfnekrose), ein Bruch desSchenkelhalses oder die Zerstörung des Gelenks durchRheuma.
Abbildung 3: An der linken Hüfte (zu Ihrer rechten Hand) erkennt man keinen Gelenkspalt mehr, wohl aber noch an der rechten Hüfte. Es liegt eine Coxarthrose links vor. Die Spinalanästhesie (= Kreuzstich)wird in fast 70 % der Hüftprothesen-Operationen angewendet.
Dabei wird die untere Körperhälfte(d. h. bis etwa in den Bereich desNabels) von derSchmerzempfindungausgeschaltet, indem ein Lokalanäs-thetikum in dem mit Nervenwasser(Liquor) gefüllten Raum im Bereichder des Rückenmarkes eingespritzt wird. Sie werden nach Injektiondes Lokalanästhetikums ein aufsteigendes Wärmegefühl emp-finden, welches dann zunehmend in eine Taubheit der unterenKörperhälfte übergeht. Nach ca. 10 bis 15 Minuten nach Injek-tion ist die Wirkung der Spinalanästhesie im Regelfall komplettund hält dann ca. 4 Stunden an. Durchgeführt wird diese Anäs-thesie in sitzender Position und in örtlicher Betäubung, sodassdas Vorgehen nahezu schmerzfrei ist.
Vorteile der Spinalanästhesie
3 geringerer Blutverlust
3 niedrigere Thrombosehäufigkeit
3 geringere Herz-Kreislauf-Belastung
Sie sind bei der Operation wach und können daher selbststän-
dig atmen. Sie können aber auch gerne leicht schlafen oder
einen Kopfhörer mit Musik bekommen. Die Nachwirkungen
einer Vollnarkose bleiben aus. Die Güte der Schmerzaus-
schaltung durch die Spinalanästhesie wird selbstverständlich
vor Operationsbeginn überprüft. Sollte diese aus irgendwel-
chen Gründen unzureichend oder technisch nicht möglich sein,
ist der Wechsel auf eine Allgemeinnarkose immer und ohne
Nachteile für Sie möglich.
Spezielle Risiken der Spinalanästhesie
3 Blutdruckabfall: dieser lässt sich schnell beheben
3 Kopfschmerzen: können vorübergehende Bettruhe erfordern
3 Eine direkte Verletzung des Rückenmarkes ist nahezu ausge-
schlossen, da dieses in der Regel oberhalb der Injektions-stelle endet.
3 Bleibende Lähmungen (im Extremfall Querschnittslähmung) nach Blutergüssen, Entzündungen oder Nervenverletzungensind extrem selten, ebenso Verschlechterungen des Hör-oder Sehvermögens, Potenzstörungen und Hirnhautentzün-dung.
Die Allgemeinanästhesie (= Narkose)schaltet Bewusstsein und Schmerz-empfinden aus, der Patient befindetsich dabei in einem schlafähnlichenZustand. Die erforderlichen Narko-semittel werden im Rahmen derEinleitung der Allgemeinanästhesiebeim Erwachsenen über eine Veneeingespritzt, Bewusstlosigkeit undAufhebung des Schmerzempfindenstreten in der Regel in wenigen Sekunden ein. Zur Sicherung derim Zustand der Bewusstlosigkeit besonders gefährdeten Atem-wege (z. B. durch in die Atemwege eindringendes Sekret) wirdin praktisch allen Fällen ein Beatmungsschlauch (Tubus) in dieLuftröhre eingeführt, sodass die notwendige Beatmung zuver-lässig und sicher über diesen Beatmungsschlauch durchgeführtwerden kann. Die Aufrechterhaltung der Allgemeinanästhesiewährend der eigentlichen Operation erfolgt entweder übergasförmige Narkosemittel oder über intravenös verabreichte Medikamente, bei Bedarf auch über eine Kombination dieserbeiden Verfahren.
Überwachung und Steuerung einer Spinal- bzw. Allgemein-anästhesie erfordern die ständige Anwesenheit eines speziellfür Sie zuständigen Anästhesisten, der laufend die Körperfunk-tionen (Atmung/Herz-Kreislaufsystem, etc.) überwacht und beiAbweichungen von der Norm sofort korrigierend eingreift (z. B.
Ausgleich von Blutverlusten, Bekämpfung von Blutgerinnungs-störungen, Blutdruckschwankungen, Störungen der Wärme-regulation u.v.m.) Risiken der Narkose
3 Übelkeit und Erbrechen sind seltener geworden, Zwischen-
fälle durch Einatmen von Erbrochenem sehr selten. Einkrampfartiger Verschluss der Atemwege lässt sich in derRegel beherrschen, ist aber ebenso nicht sehr häufig.
3 Schluckbeschwerden und Heiserkeit können durch den Beatmungsschlauch hervorgerufen werden, vergehen aber inder Regel nach einigen Stunden. Bleibende Stimmstörungenund Atemnot sind sehr selten.
3 Zahnschäden, insbesondere bei lockeren Zähnen, wie auch allergische Raktionen auf verschiedene Medikamente sindimmer möglich.
Ablauf – Klinischer Pfad
Alle Abläufe, die Ihre Operation betreffen, sind in einem sogenannten klinischen Pfad organisiert. Damit sollen optimaleSicherheit für Sie, eine gute Vorbereitung auf die Operationund Betreuung nach der Operation gewährleistet werden.
Entscheidung zur Operation
Die Entscheidung zur Operation wird gemeinsam mit Ihrem be-handelnden Arzt in der Ambulanz der Orthopädie getroffen. ImAnschluss daran sind weitere Entscheidungen nötig:3 Art der Prothese3 Eigenblutspende3 Medikamente umstellen?3 weitere Untersuchungen?Dazu führen wir durch:3 Blutabnahme3 Röntgen der Hüfte mit Maßstab (siehe Abb. 3) zur Planung 3 Untersuchung in der Ambulanz der Anästhesie 3 Untersuchung an der Physiotherapie der Orthopädie Am gleichen Tag werden Ihr Operationstermin und der Terminfür einen Check zwei Wochen vor der Operation festgelegt.
Check – 2 Wochen vor der Operation
Bei diesem Check wird alles geprüft und vorbereitet, um eineVerschiebung der Operation zu vermeiden und um dieOperation sicher zu machen.
Hier treffen Sie weitere zwei oder drei PatientInnen, die sichzur gleichen Operation entschlossen haben. Sie sehen eine Prä-sentation über Ihre Operation und haben Gelegenheit, Fragenzu stellen, sowohl im Rahmen der Präsentation als auch im Ein-zelgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt der Orthopädie.
Sie werden gebeten, einige Fragebögen auszufüllen, welche un-serer Qualitätskontrolle dienen und helfen, unsere Ergebnisseweiter zu verbessern.
Sie werden über die Operation und ihre Risiken aufgeklärt.
Am Tag der Aufnahme gehen Sie bitte in die Patientenauf-nahme im Erdgeschoß im Chirurgiegebäude. Dort ist bereitsalles vorbereitet. Danach gehen Sie auf die Bettenstation,beziehen Ihr Zimmer und lernen Krankenschwestern, Physio-therapeutInnen und ÄrztInnen kennen.
Nach Mitternacht sollen Sie weder essen, trinken Nehmen Sie bitte
noch rauchen, wenn am nächsten Tag die Operation geplant ist. Rauchen führt zu vermehr- ter Magensaftbildung und kann dazu führen, dass zur Aufnahme mit,
bei der Narkoseeinleitung Magensaft in die Luft- die für die Operation
wege gelangt. Medikamente können auch am Operationstag mit einem Schluck Wasser einge-nommen werden.
Die Körperhaare in jenem Gebiet, das während der Operationnicht durch Abdecktücher bedeckt ist, müssen entfernt wer-den, um das Eindringen von Bakterien in die Operationswundezu verhindern. Diese Rasur umfasst einen Teil der Schamhaareund den ganzen Oberschenkel. Bitte bringen Sie Verständnisfür diese Maßnahme mit, da dies Ihrer Sicherheit dient!Sie werden duschen und sich nach der Dusche auch mit einemHautdesinfektionsmittel an der Operationsstelle einreiben.
Sie werden kurz vor der geplanten Operation zu einem Warte-raum vor dem Operationssaal geführt und dann über eineSchleuse in den Operationssaal, wo Sie der Narkosearzt oder die Narkoseärztin und die Pflegekräfte begrüßen und dieNarkose einleiten.
Nach der Operation kommen Sie in einen Aufwachraum, undwenn Sie sich genügend erholt haben wieder in Ihr Zimmer.
Sie erhalten Schmerzmedikamente und für einen Bitte sagen Sie, wenn
Tag auch ein Antibiotikum als Infektionsschutz.
Sie starke Schmerzen
Ein oder zwei Schläuche werden noch Blut aus der haben! Wir wollen
Operationswunde führen. Dieses Blut kann in den ersten 6 Stunden nach der Operation wieder auf- schnell und effektiv
bereitet und Ihnen zurückgegeben werden.
Aufnahme am Tag der Operation
Wenn geplant ist, dass Sie am Tag der Operation aufgenommenwerden, so findet an einem Tag die Aufnahme und die Opera-tion statt.
Tage nach der Operation
Ihr Aufenthalt nach der Operation wird zwischen 5 und 7 Tagedauern. Dann können Sie normalerweise wieder alles tun, umzu Hause zurecht zu kommen, also auf die Toilette gehen,Stiegen steigen, ins Bett legen und aus dem Bett aufstehen, so-wie Socken und Schuhe anziehen.
Die ersten Tage werden Sie die Hilfe einer Physiotherapeutinoder eines Physiotherapeuten benötigen, um aus dem Bett auf-zustehen. Doch bald können Sie selbst aufstehen, auf dieToilette gehen und Stiegen steigen.
Die aus der Wunde führenden Schläuche werden dann entfernt,wenn nur mehr wenig Blut herausfließt. Meist erfolgt einen Tagnach der Entfernung der erste Verbandswechsel und wenigeTage nach der Operation eine Röntgenuntersuchung.
Das operierte Bein ist nach der Operation bandagiert, und amanderen Bein haben Sie Stützstrümpfe, um eine Venenthrom- bose zu vermeiden. Wenn Sie ausreichend mobil sind, könnenSie die Stützstrümpfe nach 7 bis 9 Tagen weglassen. Wenn Sienoch die meiste Zeit im Bett verbringen, sollten Sie jedoch wei-ter Stützstrümpfe verwenden.
Die Nähte werden am 10. Tag nach der Operation entfernt.
Häufig werden auch selbst auflösende Nähte verwendet, wel-che nicht entfernt werden müssen.
Sie erhalten 7 bis 9 Tage lang ein entzündungshemmendesMedikament, um Verkalkungen der Hüfte zu vermeiden.
Sie erhalten auch Medikamente, um die Entstehung einerVenenthrombose oder einer Lungenembolie zu vermeiden.
Diese Medikamente müssen Sie auch nach Ihrer Entlassung ausdem Krankenhaus weiter nehmen, bis 20 Tage nach Entlassung.
Am Tag der Entlassung erhalten Sie einen Arztbrief über denAufenthalt an der Klinik, auf dem auch Ihre Medikamente unddie weitere Therapie stehen.
Mobilisation nach Entlassung
Sehr mobile Menschen brauchen hier nach der Entlassung ausdem Krankenhaus keine spezielle Therapie. In anderen Fällenkann eine ambulante Physiotherapie oder ein stationärer Auf-enthalt an der Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation(Hochzirl) die Gehleistung und Selbständigkeit verbessern.
Diese erfolgen 6 Wochen und 1 Jahr nach der Operation in derAmbulanz der Orthopädie. Eine weitere Kontrolluntersuchungist nach 5 Jahren zu empfehlen.
Bei der Prothesenimplantation wird Knochen (Hüftkopf) ent-fernt. Dieser kann für andere PatientInnen verwendet werden, zum Beispiel für Hüftprothesen-Wechseloperationen. Sie ha-ben keinen Nachteil, wenn der Knochen weiterverwendet wird.
Lediglich muss durch Bluttests sichergestellt werden, dass beiIhnen keine Erkrankung vorliegt. Wir werden Sie daher bitten,in die Knochenspende einzuwilligen.
Fast alle Tiroler Krankenhäuser berichten ihre Hüft- und Knie-prothesen-Operationen an dieses Register. Das Register leitetdie anonymisierten Daten, also ohne Angabe von Name,Geburtsdatum usw., an das Österreichische Prothesenregisterund das Europäische Prothesenregister weiter. Die Berichte derRegister tragen wesentlich dazu bei, die Qualität unsererErgebnisse zu verbessern.
Wie können Sie sich auf die Operation vorbereiten?
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Wichtig istjedoch, dass manche Medikamente und Zustände Ihr Opera-tionsrisiko erhöhen können.
Bitte lassen Sie Medikamente nicht einfach weg, sondern spre-chen Sie mit Ihrem Arzt,3 ob und wann Sie diese weglassen können, und3 ob Sie als Ersatz andere Medikamente benötigen!Folgende blutverdünnende Medikamente sollten in den letztenTagen vor der Operationen nicht oder anders eingenommenwerden, weil sie die Wahrscheinlichkeit einer starken Blutungerhöhen:3 Thrombo-ASS3 Plavix3 Sintrom3 Marcumar3 Lovenox3 SandoparinAuch entzündungshemmende Schmerzmittel können IhreBlutgerinnung verändern. Wenn Sie hohe Dosen von Medi-kamenten wie Voltaren, Brufen, Proxen, etc. zu sich nehmen,sollte eine verringerte Dosis in Absprache mit Ihrem Hausarzt10 Tage vor Operation überlegt oder es sollten Ersatzmedi-kamente gegeben werden (Tramadol, Paracetamol [Mexalen]).
Folgende Hormone sollten eine Woche vor der Operation nichtmehr genommen werden, weil sie das Risiko einer Venen-thrombose erhöhen:3 Antibabypille3 Hormone für WechselbeschwerdenManche Medikamente zur Behandlung von Diabetes (hohemBlutzucker) können das Operationsrisiko erhöhen (Gluco-phage).
Manche Krankheiten gehen mit einem höheren Operations-risiko einher. Bitte stellen Sie sicher, dass der Arzt, der Sie un-tersucht, um Ihre Operationstauglichkeit festzustellen und IhrArzt an der Orthopädischen Universitätsklinik Innsbruck, da-von wissen:3 Schilddrüsenüberfunktion3 Diabetes (erhöhter Blutzucker)3 Herzerkrankungen3 Lungenerkrankungen3 Magen- und Darmerkrankungen3 Nierenerkrankungen3 Bluterkrankungen3 Tumore3 frühere Thrombosen oder Embolien3 frühere Schlaganfälle oder andere neurologische 3 Glaukom (grüner Star)3 frühere Probleme mit Harnkathetern.
Starkes Übergewicht erhöht das Risiko der Operation. Nach derOperation treten Atemstörungen und Thrombosen etwas ge-häuft auf. Bei Menschen über 100 kg Körpergewicht sollte dievolle Belastung der Prothese erst nach 3 Monaten erfolgen.
Radikales Fasten vor der Operation führt aber auch zu einemerhöhten Operationsrisiko. Wenn Sie über lange Zeit und kon-trolliert Gewicht verlieren und sich so auf die Operation vorbe-reiten, ist dies sinnvoll. Wir raten aber nicht zu einer schnellenGewichtabnahme in den letzten Wochen vor der Operation.
Plötzlich auftretende Infektionen wie Schnupfen, Bitte rufen Sie bei
Grippe oder Lungenentzündung erfordern häufig einer Infektion nach
eine Verschiebung der Operation, weil das Risiko dem Check den
einer Atemwegserkrankung durch die Operation an der Orthopädi-
Eitrige Infektionen wie Abszesse, beherdete Zähne und infektiöse Hauterkrankungen können klinik Innsbruck an,
zu Infektionen der Prothese führen.
um sich mit ihm zu
beraten (Rufnum-
mern am Ende des
Heftes).

Wann kann ich ohne Hilfe in meinem Haushalt leben?
Normalerweise können Sie nach der Entlassung aus der Ortho-pädischen Universitätsklinik Innsbruck wieder in Ihrem Haus-halt leben, wenn Sie dies auch davor konnten. Es sollte sich janichts ändern, außer dass Sie in Ihrer Hüfte keine oder fast kei-ne Schmerzen haben. Wenn Sie jedoch schon bisher fremdeHilfe benötigt haben, so werden Sie diese wahrscheinlich auchnach der Operation noch einige Zeit benötigen. Planen Siefremde Hilfe rechtzeitig vor der Operation! Nur wenn Sie vor-gesorgt haben, können Sie auch nach der Operation mit einerweiteren Pflege rechnen.
Folgende Möglichkeiten bieten sich:3 Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation (Hochzirl): Diese Möglichkeit besteht für PatientInnen, bei denen unse-re Untersuchung gezeigt hat, dass sie dies benötigen, sowiebei unerwartet ungünstigem Verlauf. Wenn Sie den Eindruckhaben, dass Sie diese Therapie benötigen, so muss dieseMöglichkeit bei der Terminvereinbarung zur Operation ge-plant werden! 3 Hauskrankenpflege: Bitte wenden Sie sich in diesem Fall rechtzeitig an Ihren Sozialsprengel! 3 Rehabilitation: Diese beginnt frühestens 6 Wochen nach der Operation und findet in eigenen Einrichtungenstatt. Diese befinden sich in Bad Häring, Saalfelden, Warmbad Villach, etc. Wenn Sie dies können Sie nach
in Anspruch nehmen wollen, so sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Kranken- rationen sofort nach
kasse rechtzeitig darüber.
der Entlassung aus
dem Krankenhaus
selbständig in Ihrem
Haushalt leben,
wenn Sie dies davor
auch konnten.

Bei Krankenhausaufenthalten treten oftmals Fragen und Prob-leme zu Tage, die verschiedenste Bereiche betreffen. Nebender medizinischen Betreuung steht Ihnen deshalb auch eine di-plomierte Sozialarbeiterin/ein Sozialarbeiter bei sozialen,finanziellen und persönlichen Fragestellungen beratend zurSeite. Sie erhalten Informationen über soziale Unterstützungs-möglichkeiten und Einrichtungen, bzw. es kann Ihnen bei derOrganisation von verschiedenen Nachbetreuungsmaßnahmen(Hauskrankenpflege, Heimhilfe, Rehabilitation usw.) geholfenwerden.
Auch bei sozialrechtlichen Problemen und in finanziellen Be-langen (z. B. Kranken- und Pflegegeld, Pensionsantrag, Sozial-hilfe usw.), sowie bei Behördenangelegenheiten und bei derVermittlung von Beratungsstellen steht Ihnen die zuständigeSozialarbeiterin/der Sozialarbeiter zur Verfügung.
Bitte wenden Sie sich an das Stationspersonal oder direkt andie Sozialberatung:Telefon 050 504-801 94Montag bis Donnerstag von 7.00 bis 16.00 UhrFreitag von 7.00 bis 13.00 Wann kann ich wieder arbeiten?
Im Allgemeinen können Sie 6 Wochen nach der Operation wie-der arbeiten. Es gibt aber Ausnahmen von dieser Regel:3 Selbständige mit hohem Arbeitsdruck, welche sich ihren Büroalltag selbst gestalten können, können unmittelbar nachder Entlassung zumindest für mehrere Stunden wieder arbei-ten.
3 Einfache Hausarbeiten wie Kochen, Betten machen, Einkäufe mit kurzen Einkaufswegen sind sofort nach Entlassung mög-lich.
3 Körperliche Arbeiten mit schwerer Belastung, z. B. bei Bau- arbeitern, sollten erst 3 Monate nach der Operation wiederaufgenommen werden.
Was soll ich in den ersten 6 Wochen nach der
Operation tun?

Sie sollen versuchen, möglichst rasch wieder leistungsfähig zuwerden. Sie sollen Spaziergänge machen. Sie können auch aufeinem Fahrradheimtrainer trainieren. Achten Sie darauf, dassSie nicht stark hinken! Ihr Gangbild kann gestört sein durch3 Schmerzen: Dann kann die Verwendung von Stützkrücken oder Schmerzmedikamenten helfen.
3 fehlende Kraft: Dann hilft ein Krafttraining.
3 Gewohnheit, hinkend zu gehen: Dann kann eine Gang- schulung durch Ihre TherapeutInnen helfen.
Therapie nach der Entlassung
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus brauchen Sie nochfür 20 Tage eine Blut verdünnende Therapie mit Tabletten oderSpritzen. Diese Medikamente können zu schwerwiegendenBlutungen führen. Wenn es keinen anderen Grund (Schlag- anfall, Herzerkrankung) gibt, sollten diese Medi- Bitte fragen Sie
kamente NICHT länger verwendet werden. Bitte Ihren Arzt, wenn Sie
fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt/Ihre Ärztin! sechs Wochen nach
Sie brauchen im Normalfall nach der Entlassung der Operation noch
(bitte beachten Sie die Ausnahmen) KEINE: 3 elastischen Binden oder Stützstrümpfe, die Sie vor der
3 Stützkrücken, 3 Rheumamedikamente, 3 Antibiotika.
Was muss ich vorbereiten für die Zeit nach meiner
Entlassung?

Sie können sich entweder durch einen Verwandten mit demprivaten Auto abholen oder auch mit der Rettung nach Hausebringen lassen. Normalerweise gibt es kein Problem als Bei-fahrerIn im Privatauto nach Hause zu fahren!Wenn Sie aus einem anderen Bundesland oder aus dem Aus-land an die Orthopädische Universitätsklinik Innsbruck kom-men, so wird der Heimtransport von den Krankenkassen meistnicht getragen. Sorgen Sie in diesem Fall rechtzeitig für denHeimtransport vor! Üblicherweise liegt eine Klobrille sehr niedrig, d. h. die Hüftemuss stark gebeugt werden. Daher sollten Sie in den ersten 6Wochen nach der Operation nur mit einem Toilettenaufsatz aufder Toilette sitzen. Sie erhalten den Toilettenaufsatz in jedemSanitätshaus. Es gibt transportable und fix zu befestigendeAufsätze. Ein Rezept dazu erhalten Sie beim Check 2 Wochenvor Operation.
Für manche Menschen ist es schwer, Gegenstände vom Bodenaufzuheben, besonders wenn schon vorher die Beweglichkeitschlecht war. Dann hilft eine Greifzange, mit der SieGegenstände am Boden fassen können. Ein Rezept dazu erhal-ten Sie beim Check 2 Wochen vor Operation.
Socken- und Strumpfanzieher
Es gibt mehrere Modelle, welche Sie sich im Sanitätshaus vorder Operation anschauen können. Wenn Sie vor der Operationschon schlecht Schuhe und Strümpfe anziehen können, so soll- ten Sie sich ein solches Modell kaufen. Sie sollten dann schonvor der Operation zu üben beginnen.
Abbildung 4: Anziehen von Socken mit Abbildung 5: Hier das Anziehen mit einem Hilfe eines Socken- und Strumpfanziehers zweiten Modell. Leider können bei jedem Operationsverfahren unerwünschteErgebnisse und Schäden vorkommen.
Sie haben weiter Schmerzen oder eine wesentliche Bewe-gungseinschränkung der Hüfte. Die Wahrscheinlichkeit liegtbei ca. 3 %. Meist wurde ein von der Wirbelsäule kommenderSchmerz als Hüftschmerz falsch gedeutet. Wenn man vor derOperation die Hüfte sehr schlecht beugen konnte (weniger als60°), so erreicht man häufig auch nach der Operation keinenBewegungsumfang, der ein Anziehen von Schuhen oderStrümpfen ermöglicht.
Es können aber auch neue Schmerzen auftreten: Diese entste-hen zum Beispiel, wenn der Prothesenschaft sehr fest im Ober-schenkelknochen sitzt (Schaftschmerz), bei Narbenbildungoder durch Reizzustände unter den Muskeln am großenRollhügel (Knochen seitlich an der Hüfte).
Eine tiefe Infektion betrifft auch die Umgebung der Prothese,eine oberflächliche nur die Hautwunde. Oberflächliche Infek-tionen heilen mit Wundpflege und der Gabe von Antibiotikanormalerweise aus. Tiefe Infektionen kommen mit einerWahrscheinlichkeit von ca. 5 auf 1.000 Operationen in den ers-ten 6 Monaten nach der Operation vor und in ca. 10 von 1.000in den ersten 10 Jahren nach der Operation. Manchmal gelingtes, durch Gabe von Infusionen mit Antibiotika oder durch eineOperation mit Spülung und Entfernen abgestorbener Muskel-anteile eine Heilung zu erzielen. Häufig muss jedoch die Pro-these ausgebaut werden, und eine neue kann erst nach Monatenwieder eingesetzt werden. In der Zeit bis zum Wiedereinbaukann man mit Krücken kurze Strecken gehen.
Sowohl bei der Operation als auch danach kann der Knochenbrechen. Bei der Operation kann der Oberschenkelknochen, inwelchen man den Prothesenschaft einbringt, gesprengt wer-den, oder es kann die Pfanne ins Becken einbrechen. Nach derOperation kann durch einen Sturz oder Unfall ebenfalls einBruch um die Prothese eintreten, oder es wird die Prothese lo-cker. Dies ist jedoch selten der Fall. Wenn Sie sich an dieEmpfehlungen in dieser Broschüre halten, haben Sie kein er-höhtes Risiko, einen Bruch zu erleiden.
Eine Luxation oder Verrenkung der Hüfte nach Hüftprothesen-Operation kommt bei ca. 2 von 100 Eingriffen vor. Der Prothe-senkopf löst sich aus der Pfanne. Sofort treten starkeSchmerzen auf und das Bein ist nicht mehr belastbar, man kannnicht mehr stehen.
Die größte Gefahr der Luxation besteht in den ersten 6 Wochennach der Operation. Stellen Sie in dieser Zeit sicher, dass SieHilfe herbeiholen können, z. B. durch ein Handy.
Abbildung 6: Prothesenluxation. Der Kopf der Prothese befindet sich nicht mehr in der Pfanne. Sie müssen sich dann mit der Rettung ins Kran-kenhaus bringen lassen. Meist kann die Luxationin Narkose ohne Eröffnen der Haut durch Ziehenund Drehen des Beins wieder beseitigt werden.
Thrombose und Lungenembolie
Wenn der Oberschenkelknochen eröffnet wird, so tretenKnochenmarkanteile in das Blut ein. Dadurch kann das Blut ge-rinnen. Bei optimaler Vorbeugung treten bei 5 von 100Menschen in den ersten Wochen nach der Operation Throm-bosen in den Venen auf (Blutgerinnsel), welche meist ohneFolge abheilen, in seltenen Fällen aber auch zu dauerndenBeinschwellungen führen können. In sehr seltenen Fällen kön-nen Blutgerinnsel in die Lunge gelangen (Lungenembolie), inungünstigen Fällen sogar zum Tod führen.
In ca. 1 von 100 Oparationen kommt es zur Verletzung einesgroßen Beinnervs, fast immer durch Dehnung des Nervs wäh-rend der Operation.
Ist der Femoralisnerv betroffen, so kann das Knie nicht aktivgestreckt werden. Man benötigt eine Knieschiene zum Gehen.
Ist der Ischiasnerv betroffen, so kann der Fuß nicht mehrbewegt werden. Dann benötigt man eine Fußschiene.
Bei Verletzungen großer Nerven treten auch Schmerzen aufund bestimmte Stellen der Haut haben kein Gefühl. Häufig bil-det sich die Lähmung teilweise zurück.
Kleine Nerven können häufiger verletzt werden. Beim vorderenZugang kann ein sensibler Hautnerv geschädigt werden. Danntritt ein taubes Gefühl an der Oberschenkelvorderseite aufoder auch ein Schmerz im Ausbreitungsgebiet des Nervs.
In weniger als 1 von 100 Operationen treten Muskelverkal-kungen auf. Dadurch wird die Hüfte weniger beweglich. Durchdie Gabe von Rheumamitteln in den ersten Tagen nach derOperation wird dieses Risiko verringert.
Maßnahmen zum Verhindern einer Luxation der Hüfte
nach der Operation
Durch Wissen und vernünftiges eigenes Verhalten können Siediese Komplikation weitgehend vermeiden! Warum tritt eine Luxation ein?
Die Gefahr der Verrenkung ist in den ersten 6 Wochen beson-ders groß, da die Hüftgelenkskapsel bei der Operation durch-trennt und teilweise oder komplett entfernt wird und die ope-rierte Hüfte daher weniger Stabilität hat.
Abbildung 7: GEFAHR: zu tiefer Sitz. Der Kopf der Prothese geht hinten aus der Pfanne. VERMEIDUNG (6 Wochen): Toilettenaufsatz, Sitzen auf normal hohen Stühlen. Abbildung 8: GEFAHR: Beine überkreuzen, im Liegen oder Stehen. VERMEIDUNG (6 Wochen): Überkreuzen Sie Ihre Beine nicht. Abbildung 9: GEFAHR: Bein nach außen drehen. Meistens passiert die Luxation beim Stehen auf dem operierten Bein, wenn man den Oberkörper wegdreht. Der Prothesenkopf geht nach vorn aus der Pfanne. VERMEIDUNG (6 Wochen): Gestrecktes operiertes Bein nicht stark nach außen drehen. In den ersten 6 Wochen bildet sich eine neue Kapsel nach, diedann wieder die Hüfte stabil hält. Aber auch nach mehr als 6Wochen besteht noch eine geringe Gefahr der Prothesen-verrenkung.
Wenn Sie folgende Empfehlungen in den ersten 6 Wochen nachder Operation einhalten, tritt eine Luxation seltener ein: 3 Sitzen Sie nicht in tiefen Stühlen oder auf einer tief gelegenen Toilette! Verwenden Sie, wenn Sie dort sitzen müssen, einen Polster auf dem (für 6 Wochen)
Stuhl oder einen Toilettenaufsatz.
Überkreuzen Sie nicht die Beine! Sitzen Sie lie- 3 tief sitzen,
ber mit leicht gespreizten Beinen.
3 auf der gesunden
Vermeiden Sie Seitenlage auf der NICHT ope- 3 Beine überkreuzen,
schmerzen die Seitenlage einnehmen wollen, dann beachten Sie bitte die im nächsten Absatz beim Stand auf
folgenden Hinweise und Abb. 10.
Drehen Sie nicht Ihren Körper, wenn Sie auf dem operierten Bein stehen und es belasten.
Achten Sie besonders beim Duschen darauf.
Wie soll ich in den ersten 6 Wochen nach der
Operation liegen?

In Rückenlage sollten Sie die Beine nicht überkreuzen. Die ers-
ten ein bis zwei Tage nach der Operation wird Ihr Bein in einer
Schaumstoffschiene gelagert.
Seitenlage auf der operierten Hüfte: Auch diese Lage ist
recht sicher. Manche Menschen haben aber dabei Schmerzen.
Seitenlage auf der NICHT operierten Hüfte: Diese Position
sollen Sie in den ersten 6 Wochen nur einnehmen, wenn Ihnen
jemand dabei hilft und einen Polster zwischen die Beine gibt.
Abbildung 10: Seitenlage auf der NICHT operierten Hüfte. Hier benöti- gen Sie einen Polster zwischen den Beinen, weil Sie sonst das operierte Bauchlage: Wenn Sie unbedingt in Bauchlage liegen wollen, sosprechen Sie bitte darüber mit Ihrem Arzt.
Sexualverkehr ist in den ersten 6 Wochen nach der Operationmöglich, wenn Sie geeignete Maßnahmen zum Vermeiden ei-ner Luxation einhalten.
Für Frau und Mann ist eine Position in Rückenlage unbedenk-lich, wenn die Beine zumindest leicht abgespreizt sind. Ebensoist die Seitenlage auf der operierten Hüfte liegend möglich.
Wie kann ich ohne Hilfsgerät Gegenstände vom
Boden aufheben?

Die meisten Menschen brauchen auch in den ersten 6 Wochennach einer Hüftprothesen-Operation kein Hilfsgerät wie eineGreifzange, um Gegenstände vom Boden aufzuheben.
Versuchen Sie die Methode in Abbildung 11, und achten Sie dar-auf, das operierte Bein nach hinten zu geben. Wenn Sie dieseMethode jedoch nicht anwenden können, so besorgen Sie sicheine Greifzange in einem Sanitätshaus.
Abbildung 11: Lassen Sie Ihr operiertes Bein (braune Bandage) hinten, und beu- gen Sie Ihr NICHT operiertes Bein (weißer Schuhe und Strümpfe anziehen
Stützstrümpfe sind nur vor der Entlassung not- Tragen Sie Stütz-
wendig, um das Risiko der Venenthrombose strümpfe nur bis zur
gering zu halten. Nach der Entlassung brauchen Sie KEINE Stützstrümpfe oder elastische Binden 3 Sie haben schon
mehr. Diese Empfehlung beruht auf dem Stand vorher welche ver-
der Wissenschaft.
Sie können zwei Methoden zum An- und Aus- 3 eine Thrombose
ziehen und zur Fußpflege anwenden: oder Embolie ist
Operiertes Bein auf dem gesunden Knie: Sie le-
gen die Ferse des operierten Beins auf Ihr nichtoperiertes Knie.
Abbildung 12: Schuhe und Abbildung 13: Strümpfe Strümpfe anziehen mit der anziehen mit der Methode Methode »Operiertes Bein »Operiertes Bein bleibt am auf dem gesunden Bein« Operiertes Bein bleibt am Boden: Sie spreizen im Sitzen die
Beine und beugen Ihren Körper vor. Mit der Hand auf der nicht
operierten Seite oder mit beiden Händen, wenn dies möglich
ist, gehen Sie ZWISCHEN Ihre Beine. Versuchen Sie nie, über
die Außenseite Ihres operierten Beins zum Fuß zu gelangen. Es
kann dabei eine Luxation eintreten.
Sie können sich schon wenige Tage nach der Operation imKrankenhaus duschen. Dazu muss Ihnen die Krankenschwesteroder der Krankenpfleger einen wasserundurchlässigen Wund-verband anlegen. 14 Tage nach der Operation können Sie sichauch ohne jeden Verband duschen, wenn die Wunde gut ver-heilt ist. Vergessen Sie nicht, dass Sie den Körper in den ersten6 Wochen nicht drehen sollen, wenn Sie auf dem operiertenBein stehen. Wenn Sie auf dem nicht operierten Bein stehen,besteht kein Problem.
Wie stark darf ich die Hüftendoprothese belasten?
Eine Hüftendoprothese ist unmittelbar nach der Operationbereits so fest verankert, dass sie mit ca. dem dreifachen Kör-pergewicht belastet werden kann und dennoch hält. Nur wennsie Lasten über 300 kg ausgesetzt wird, kann der Knochenbrechen.
Warum kann das Gewicht in der Hüfte größer sein
als das Körpergewicht?

Sie werden sich vielleicht wundern, dass beim Gehen das zwei-fache Körpergewicht auf die Hüfte wirken kann. Das hängt da-mit zusammen, dass man die Kraft der Muskeln und dasKörpergewicht zusammenrechnen muss, um die gesamte Kraftzu bestimmen, die im Hüftgelenk wirkt.
Bei zementierten Hüftendoprothesen ist die Stabilität sofortgut, und es verbessert sich die Belastbarkeit nicht weiter. Beizementfreien Hüftendoprothesen wächst der Knochen in denersten 6 bis 12 Wochen nach der Operation an die Prothese her-an und führt zu einer Zunahme der Stabilität.
Gehen und Stehen
Hier kommt es höchstens zu einer Belastung der Hüfte mit demzweifachen Körpergewicht. Je schneller Sie gehen, desto größerwird die Belastung.
Braucht man Stützkrücken?
Sie können nach einer Hüftprothesenoperation ohne Stütz-krücken gehen und stehen. Es besteht keine Gefahr für dieProthese, außer wenn Sie3 mehr als 100 kg wiegen,3 sehr unsicher gehen und leicht stürzen,3 Ihr Operateur zu Stützkrücken rät.
Dennoch sollten Sie sich Stützkrücken besorgen oder auslei-hen, weil längeres Gehen ohne Krücken in den ersten paar Ta-gen nach der Operation schmerzhaft sein kann. Wenn Sie jungund sportlich sind, können Sie aber auch darauf verzichten.
In mehreren Untersuchungen wurde gezeigt, dass die Haltbar-keit von Hüftprothesen, die am selben Tag in die linke und rech-te Hüfte (beidseits) eingesetzt wurden, gleich gutist wie die Haltbarkeit von Prothesen, die nur in ei- ne Hüfte eingebaut wurden. Weil man hier kaum entlasten kann, ist dies ein guter Hinweis, dass 3 solange Sie beim
man ohne Krücken früh belasten kann.
Stützkrücken sollen dann verwendet werden, 3 wenn Sie schwind-
3 Schmerzen beim Gehen auftreten, um diese lig sind und leicht
Schmerzen zu reduzieren.
3 Unsicherheit beim Gehen auftritt, um Stürze zu 3 wenn Ihr Arzt es
für nötig hält.
Abbildung 14: Gehen mit Stützkrücken. Gehen Sie mit linkem Bein und rechter Krücke, dann mit rechtem Bein und linker Krücke voran. Aufstehen aus Stuhl, Toilette oder Bett
Abbildung 15: Aufstehen mit und ohne Stützkrücken. Wenn Sie Aufstehen, so beugen Sie das nicht operierte Bein.
Wenn der nicht operierte Fuß unter Ihrem Körper ist, kann erIhr Körpergewicht übernehmen. Strecken Sie das operierteBein nach vor. Belasten Sie nun das nicht operierte Bein undstehen Sie auf. Machen Sie es beim Niedersetzen einfach in um-gekehrter Reihenfolge.
Wann darf ich nach der Operation Auto fahren?
Als Beifahrerin oder Beifahrer
Als BeifahrerIN können Sie in jedem Fall mitfahren. Sie müssenjedoch die Anweisungen zur Vermeidung einer Hüftverren-kung (Luxation) beachten.
Überlegen Sie vorher, wie Sie am besten einsteigen und aus-steigen.
Nehmen wir an, die rechte Hüfte ist operiert und Sie wollenrechts einsteigen. Geben Sie vor dem Einsteigen die Beine et-was auseinander, halten Sie sich im Auto oder an der Karosseriefest und setzen Sie sich langsam nieder. Geben Sie zuerst dasnicht operierte linke Bein in das Auto und führen Sie dann dasrechte Bein mit den Händen nach.
Nehmen wir an, das rechte Bein ist operiert und Sie steigenlinks ein: Geben Sie wieder vor dem Einsteigen die Beine etwasauseinander, halten Sie sich an der Karosserie oder am Autositzfest, und setzen Sie sich auf den Autositz. Heben Sie nun dasrechte Bein als erstes an, wobei Sie die Hände zu Hilfe nehmen.
Lassen Sie dabei den Unterschenkel nach unten hängen. Dannführen Sie das linke Bein nach.
Als Lenkerin oder Lenker
Durch die Operation ist Ihre Reaktionsfähigkeit in den ersten 6Wochen um ca. 10 % reduziert. Die Reaktionsfähigkeit lässt imAlter ganz allgemein nach. Jüngere Menschen haben auch nacheiner Hüftendoprothesen-Operation eine Reaktionsfähigkeit,die es erlaubt, ein Auto zu lenken. Bei älteren Menschen mitgeringer Fahrpraxis kann die zusätzliche Einschränkung derReaktionsfähigkeit nach der Operation Fahruntauglichkeit biszu 6 Wochen bewirken.
Sie sollten NICHT Auto fahren,3 wenn Sie noch Schmerzen in der Hüfte haben, insbesondere wenn es sich um das rechte Bein handelt, mit dem Sie brem-sen, 3 wenn Sie sich schlecht oder schwindlig fühlen.
Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Ihre Reaktionsfähigkeitnach der Operation etwas beeinträchtigt ist und tragen Sie die-sem Umstand Rechnung, indem Sie3 besonders vorausschauend und vorsichtig fahren, um gefähr- liche Situationen zu vermeiden, 3 nur fahren, wenn Sie weder Alkohol noch die Reaktions- fähigkeit beeinträchtigende Medikamente zu sich Lenken Sie Ihr Auto
genommen haben.
nach der Hüftpro-
Wie wir bereits festgehalten haben, benötigen Sie Stützkrücken dann, wenn Sie Schmerzen haben, erst dann, wenn Sie
oder sich unsicher fühlen. Wenn Sie noch Stützkrücken benötigen, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass Sie noch nicht verkehrstauglich sind! Im Wasser ist die Schwerkraft herabgesetzt, sodass man sichmit weniger Schmerz bewegen kann. Sie können ohne Beden-ken in das Wasser gehen, wenn Ihre Wunde in Ordnung ist unddie Operation 14 Tage zurückliegt.
Ein »Frosch-Tempo« mit den Füßen kann zum Überkreuzen derBeine und damit zu einer Luxation führen. Dies kann sowohlbeim Rückenschwimmen als auch beim Brustschwimmen auf-treten. Aus diesem Grund sollten Sie diese Bewegung nur vor-sichtig machen und die Beine weder mit großer Kraft noch ganzzusammenschlagen. Noch sicherer ist es, wenn Sie wie beimKraulen oder beim Rückenschwimmen nur mit den Füßen aufund ab schlagen. Solange Sie dabei die Füße nicht überkreuzen,besteht kein großes Risiko.
Diese Maßnahmen sind für 6 Wochen sinnvoll. Probieren Siedanach zuerst im Schwimmbad, wenn Sie wieder normalschwimmen wollen. Erst wenn dies gut geht, sollten Sie sichwieder weiter hinaus ins offene Wasser wagen.
Radfahren auf dem Heimtrainer
Dies ist besonders empfehlenswert, weil die Hüftbeugung trai-niert wird und Sie Kraft bekommen. Stellen Sie sicher, dass derSattel so hoch ist, dass Sie in den ersten 6 Wochen die Hüftenicht stärker als 100° beugen (etwas mehr als rechtwinklig).
Später können Sie den Sattel tiefer geben und etwas mehrHüftbeugung zulassen.
Sport mehr als 6 Wochen nach der Operation
Sechs Wochen nach Implantation einer Hüftendoprothese kön-nen Sie fast jeden Sport wieder durchführen. Sportarten wieGolf, Tennis, Alpinschilauf, Schilanglauf, Schitouren gehen, Felsklettern, Radfahren, Schwimmen, Laufen und Reiten sindmöglich.
Rechnen Sie aber auch bei diesen Sportarten mit dem seltenenRisiko einer Luxation mehr als 6 Wochen nach der Prothe-senimplantation. Stellen Sie sicher, dass Sie im Notfall Hilfe ver-ständigen können oder üben Sie den Sport nicht alleine aus, vorallem nicht in einsamen Gegenden.
Sportarten, bei denen es zu hohen Kräften im Hüftgelenkkommt, insbesondere durch Sprünge aus großer Höhe, wie diesbei Fallschirmspringen und Paragleiten der Fall ist, werdenNICHT empfohlen.
Wenn Sie eine Sportart auf hohem Leistungsniveau oder einehier nicht genannte Sportart durchführen wollen, so bespre-chen Sie dies bitte VOR DER OPERATION mit einem orthopä-dischen Facharzt. Sowohl das Risiko der Luxation als auch jenesder Temperaturentwicklung können durch spezielle Prothesenvermindert werden.
Die Universitätsklinik für Orthopädie
Unsere Klinik hat ca. 130 MitarbeiterInnen, davon ca. 30 Ärzt-Innen. Rund um die Uhr sind mindestens 2 Ärzte erreichbar.
Ein Team von ÄrztInnen beschäftigt sich besonders mit derHüfte. Jedes Jahr werden ca. 500 Hüftprothesen implantiertund ca. 100 Hüftprothesen ausgetauscht. Die große Erfahrung,die wir dadurch in der Hüftchirurgie haben, wird im Teamweitergegeben. Ein Team von MitarbeiterInnen ermöglichtauch, dass Sie zu jedem Zeitpunkt auf einen kompetentenBetreuer stoßen.
Wir können NICHT sicherstellen, dass Sie durch einen be-stimmten Arzt Ihrer Wahl operiert werden. Sehr wohl aber stel-len wir sicher, dass immer ein sehr erfahrener Operateur beiIhrer Operation anwesend ist. Untersuchungen bei mehr als60.000 Hüftprothesenoperationen in den USA haben gezeigt,dass die Sicherheit der PatientInnen davon abhängt, wie ofteine Operation an einer Abteilung durchgeführt wird.
Komplikationen wöchentlich in unserer Dienstbesprechung besprochen, und inmonatlichen Abständen werden in einer so genannten Morbi-dity- und Mortality-Konferenz besondere Fälle genau durchge-gangen. Durch das Tiroler Prothesenregister und durch unsereigenes Komplikationsregister werden unsere Ergebnisse ge-nau erfasst. Wir können nicht jede Komplikation verhindern,aber wir können sie sichtbar machen, diskutieren und Schrittesetzen, um uns weiter zu verbessern und unerwünschte Ergeb-nisse zu vermeiden.
Unsere Erfahrung mit 100 Austauschoperationen im Jahrermöglicht es, auch seltene und schwierige Situationen zumeistern, die auch einmal unerwartet bei einer Hüftprothesen-Operation auftreten können. Wir können seltene Implantatefür besondere Fälle auf Vorrat halten und im Notfall einsetzen.
Durch unser Komplikationsmanagement, unsere Erfahrung mitRevisionen, durch die Möglichkeiten der Universitätsklinik für Anästhesie mit einer großen Intensivstation, durch spezialisier-te Abteilungen wie Gefäßchirurgie, Kardiologie und Neurologiewird Ihre Operation sicherer.
An der Universitätsklinik für Orthopädie in Innsbruck ist seit2005 das wissenschaftliche Büro des Europäischen Prothesen-registers (EAR, European Arthroplasty Registry) angesiedelt.
Hier werden Daten aus allen nationalen Europäischen Regis-tern interpretiert. Dadurch wissen wir sehr früh von Fehl-entwicklungen ebenso wie von viel versprechenden Neuig-keiten.
Als Privatpatientin oder -patient können Sie Ihren behandeln-den Arzt frei wählen und werden Ihr Zimmer auf der Privat-station beziehen. Auf Wunsch erhalten Sie auch ein Einbett-zimmer.
Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer ist verantwortlich für die Univer-sitätsklinik für Orthopädie. Er war von 2002 bis 2004 Präsidentder Europäischen Hüftgesellschaft (European Hip Society,EHS), von 2004 bis 2005 Präsident der ÖsterreichischenGesellschaft für Orthopädie (ÖGO) und ist derzeit General-sekretär der Europäischen Hüftgesellschaft. Wenn Sie eineOperation durch ihn wünschen, so vereinbaren Sie bitte einenUntersuchungstermin im Chefsekretariat der Orthopädie.
Ebenso wie bei Kontrollterminen nach einer Operation stehenmehrere Arten von Terminen zur Verfügung:3 auf Krankenschein,3 als PrivatpatientIn.
Selbstverständlich können Sie sich als PrivatpatientIn durchjeden anderen Facharzt Ihrer Wahl, der sich an der OrthopädieInnsbruck mit Hüftchirurgie beschäftigt, operieren lassen.
Testfragen zur Überprüfung Ihres Wissens
Bitte überprüfen Sie Ihr Wissen aus diesem Heft. Wenn Sie die
Fragen richtig beantworten, haben Sie dieses Heft verstanden
und können sicherer mit Ihrer Hüftprothese leben. Beachten
Sie, dass mehrere Antworten richtig sein können!
Frage 1: Wann sollen Sie in den ersten Wochen nach der
Operation Stützkrücken verwenden?
a) grundsätzlich immer
b) wenn Sie beim Gehen in der operierten Hüfte Schmerzen
c) beim Stiegensteigend) wenn Sie schwindlig oder unsicher sind.
Frage 2: Wann dürfen Sie nach der Operation ein Auto lenken?
a) frühestens nach 6 Wochen
b) sobald Sie keine Stützkrücken benötigen
c) sobald Sie einen Eignungstest bestanden haben.
Frage 3: Durch welche der folgenden Maßnahmen können Sie
das Risiko einer Luxation (Verrenkung) verringern?
a) Sitzen auf tiefen Stühlen vermeiden
b) nicht auf der operierten Seite liegen
c) nicht auf der nicht operierten Seite liegen
d) Gewicht abnehmen vor der Operation
e) Beine nicht überkreuzen.
Frage 4: Wie sollen Sie in den ersten 6 Wochen nach der
Operation aus einem Stuhl aufstehen?
a) Beide Beine anziehen, bis sie möglichst unter dem Körper
liegen. Dann langsam beide Beine mehr belasten.
b) Das operierte Bein anziehen, bis es möglichst unter dem Körper liegt. Das nicht operierte Bein strecken. Nun langsamdas operierte Bein mehr belasten und aufstehen.
c) Das nicht operierte Bein anziehen, bis es möglichst unter dem Körper liegt. Das operierte Bein strecken. Nun langsamdas nicht operierte Bein mehr belasten und aufstehen.
Frage 5: Wie sollen Sie Schuhe oder Strümpfe in den ersten 6
Wochen nach der Operation anziehen?
a) im Sitzen, die Ferse des operierten Beins auf dem Knie des
nicht operierten Beins b) im Sitzen, beide Füße am Boden, die Beine abgespreizt, bei- de Arme zwischen den Beinen, den Körper vorgebeugt c) im Sitzen, den Körper auf die Seite des operierten Beins ge- neigt, das Knie stark gebeugt, die Hand auf der Seite der ope-rierten Hüfte langt zum Fuß.
Frage 6: Wie sollen Sie Stiegen steigen?
a) aufwärts mit dem operierten Bein voran
b) aufwärts mit dem nicht operierten Bein voran
c) abwärts mit dem operierten Bein voran
d) abwärts mit dem nicht operierten Bein voran.
Frage 7: Welche Medikamente brauchen Sie mehr als 10 Tage
nach der Hüftprothesenoperation, die Sie vorher NICHT
hatten?
a) zur Blutverdünnung
b) gegen Schmerzen
c) Antibiotika.
Auflösung der Fragen
Frage 1: Richtig: b, d
Frage 2: Richtig: b
Frage 3: Richtig: a, c, e
Frage 4: Richtig: c
Frage 5: Richtig: a, b
Frage 6: Richtig: b, c
Frage 7: Richtig: a
Diensthabender Arzt
an der Orthopädischen Universitätsklinik Innsbruck
050 504, dann bitte auspiepsen lassen
Terminvereinbarung für Untersuchungen
050 504-226 92
Terminverschiebungen bei geplanter Aufnahme zur
Operation
050 504-226 97 (Frau Brennsteiner)
PrivatpatientInnen, Anregungen und Beschwerden
050 504-226 91 (Chefsekretariat)

Source: http://www.orthopaedie-innsbruck.at/content/e24/e31/e36/e385/file/ger/Info_Hueftprothese_2008_03_04.pdf

criminal-lawyer.org.uk

Criminal Law News Issue 75 January 2014 ISSN 1758-8421 Issue 75 January 2015 Another change to the image of police officers in England and Wales Greek Passenger ferry disaster pgs 5-7 South Korean ferry disaster H v R [2014] EWCA Crim 1555: commentary Criminalisation of HIV

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International Journal of Systematic and Evolutionary Microbiology (2013), 63, 893–899 Pseudonocardia antitumoralis sp. nov., adeoxynyboquinone-producing actinomyceteisolated from a deep-sea sediment Xin-Peng Tian,1 Li-Juan Long,1 Su-Mei Li,1 Jing Zhang,1 Ying Xu,2Jie He,2 Jie Li,1 Fa-Zuo Wang,1 Wen-Jun Li,2 Chang-Sheng Zhang1and Si Zhang1 1Key Laboratory of Marine Bio-resources Sustainable Utilization, CAS; RNAM Center for Marine