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Schlafapnoe-selbsthilfe.ch


[302] Das körperliche Altern des Schlafes


Oder: Das Schlafmuster verändert sich im Alter
Dr. Paul-André Despland, CHUV Lausanne
Das Bedürfnis, zu schlafen und sich auszuruhen, ist eine Notwendigkeit für den Menschen.
Der Schlaf und das Ruhen setzen eine Erschlaffung der Muskeln voraus. Das Ruhen wird zum
Schlaf, wenn die Person keine oder fast keine Wechselbeziehung zu ihrer Umwelt mehr hat. Der
Schlaf umfasst zwei aufeinander folgende sich deutlich unterscheidende Phasen: Den
langsamen und ruhigen Schlaf und den paradoxen Schlaf mit Traumphasen. Der langsame
Schlaf und der paradoxe Schlaf wechseln sich stadienweise ab. Ein ruhiger, langsamer, leichter
und tiefer Schlafzyklus bildet zusammen mit einem 1. paradoxen Schlafstadium eine
Schlafperiode von 90 Minuten. Diese Schlafperiodewiederholt sich anschliessend 4 bis 5 Mal
pro Nacht.
Braucht man mit zunehmendem Alter weniger Schlaf?
Die Hypothese, dass ein alter Mensch aufgrund einer verminderten körperlichen und geistigen
Aktivität weniger Schlaf braucht, ist eine falsche Vorstellung. Es ist nicht der Schlafbedarf, der
mit dem Alter abnimmt, sondern die Fähigkeit zu schlafen. Die meisten Menschen benötigen 5
bis 7 Stunden Schlaf, auch im Alter von über 60 und über 80 Jahren.
Das physiologische Altern des Schlafes
Die Schlaflabors, die sich mit den Schlafstörungen des alten Menschen befassen, gelangen
einhellig zu den nachstehenden Feststellungen und Schlussfolgerungen:
• Abnahme des ruhigen, langsamen, tiefen Schlafes:

Der langsame, tiefe Schlaf nimmt mit fortschreitendem Alter ab und wird durch leichten Schlaf ersetzt. Mit zunehmendem Alter kommt es eher gegen Ende der Nacht zum langsamen, tiefen Schlaf und nicht mehr zu Beginn der Nacht. • Labilität der zyklischen Organisation des Schlafes:

Der Schlaf wird beim alten Menschen fragmentierter, verschlechtert sich, die Übergänge von einem Zyklus zum anderen erfolgen allmählich schneller (alle 20 Minuten anstatt alle 90 Minuten), sind von zahlreichen Aufwachphasen unterbrochen. Manchmal braucht der alte Mensch mehr als 30 Minuten um einzuschlafen. • Effizienzrate des Schlafes:

Es handelt sich um die Schlafzeit, während man im Bett liegt. Sie nimmt mit dem Alter ab.
Schlafstörungen
Man schätzt, dass diese Abnahme vom 50. Lebensjahr an rund 30 Minuten pro 10 Lebensjahre
beträgt.
• Keine Veränderung des Anteils des paradoxen Schlafes:

Eine signifikante Verminderung des paradoxen Schlafes tritt beim alten Menschen nicht ein. Allerdings können bestimmte neurologische Erkrankungen wie die Demenz und die Parkinson-Krankheit den Anteil des paradoxen Schlafes beträchtlich reduzieren oder sogar zum Verschwinden bringen. • Veränderung der Chronobiologie:

Mit zunehmendem Alter kommt es zu einer Störung des Wach-Schlaf-Rhythmus. Der alte Mensch nickt während des Tages mehrmals für 15 bis 60 Minuten ein; über einen Zeitraum von 24 Stunden können diese kurzen Schlafperioden insgesamt sechs bis sieben Stunden ausmachen. Sie kompensieren den verminderten Nachtschlaf. Diese Veränderung der Chronobiologie verursacht beim alten Menschen Phasenverschiebungen, die ihn veranlassen, "zu früh" zu Bett zu gehen und zu früh aufzustehen. • Überschätzung der Zeit:

Wenn man alte Menschen befragt und ihr Schlaftagebuch überprüft, stellt man fest, dass die Wartezeit bis zum Einschlafen, die Dauer der nächtlichen Wachperioden und die Zeit der Schlafperioden während des Tages deutlich überschätzt werden. Anders ausgedrückt: Die Zeit erscheint länger, als sie in Wirklichkeit ist. Im Alter nimmt die Zeit ab und die Langsamkeit nimmt zu. (Ernst Reinhardt)

Was stört den Schlaf alter Menschen?
Die Ursachen von Schlafstörungen beim Alten Menschen sind vielfältig und bedürfen einer
individuellen Abklärung. Zahlreiche Faktoren können am Auftreten einer Schlafstörung schuld
sein. Wenn der behandelnde Arzt es mit einem alten Menschen zu tun hat, der darüber klagt,
dass er schlecht schläft, wird er zunächst eine eingehende Anamnese vornehmen um zu
ermitteln, ob es somatische Ursachen gibt (Atemprobleme, Schmerzen, Magen-Darm-
Probleme, häufiges Aufstehen, um auf die Toilette zu gehen usw.). Daran wird sich eine
neurologische und psychiatrische Anamnese anschliessen, da bestimmte Krankheiten
bekanntlich den Schlaf stören können. Oft rauben der Stress und die Angst, die aus zahlreichen
mit dem Altern verbundenen Verlusten resultieren, sowie die Unfähigkeit, mit den Problemen
des täglichen Lebens fertig zu werden, den alten Menschen den Schlaf. Die
Verhaltensanamnese besteht in der Befragung des Partners, der Suche nach und dem
Erkennen von Schnarchen, Schlafapnoen, eines Syndroms der unruhigen Beine (Restless-legs-
Syndrom), von Parasomnien, Alpträumen oder Verhaltensstörungen während der Nacht.
Anschliessend erfolgt die Anamnese der Arzneimittel, wobei zu beachten ist, dass Diuretika
morgens und nicht abends eingenommen werden sollten; man überprüft die verschiedenen
Medikationen, u.a. die Schlafmittel, Hypnotika, Antidepressiva usw. Diese Phase wird mit einer
Anamnese der Lebensweise des alten Menschen abgeschlossen; gefragt wird nach seinen
Essgewohnheiten, seinen Getränken, Kaffee, Tee usw., danach wie lange er abends mit oder
ohne Einschlafen vor dem Fernseher sitzt, ob es im Schlafzimmer hell oder dunkel ist, ob
möglicherweise Geräusche den Schlaf beeinträchtigen und welche Temperatur im Schlafraum
herrscht.

Kann man eine Schlafstörung beim alten Menschen objektivieren?
Nach Abschluss der Anamnesen kann man somatische, psychologische, neurologische,
umweltbedingte, medikamentöse Ursachen korrigieren und behandeln, bevor man auf eine
neurophysiologische Technik zurückgreift, um die Schlafstörung des alten Menschen besser zu
objektivieren. Diese Methoden müssen einfach, nicht belastend und nach Möglichkeit nicht
kostspielig sein. Die Actimetrie: Mittels einer speziellen Uhr, die eine Woche oder länger am
Hand- oder am Fussgelenk getragen wird, erhält man Informationen über die Qualität des
Schlafs des alten Menschen, über die Schlafintervalle und vor allem darüber, ob während des
Schlafes Unruhe auftritt und ob während des Tages Ruhepausen oder Schlafperioden eingelegt
werden. Die ambulante nächtliche respiratorische Polygraphie: Mit Hilfe einer speziellen, mit
Sensoren ausgestatteten Jacke erhält man in einer einzigen Nacht umfassende Auskünfte über
die Stärke des Schnarchens, die Häufigkeit der Desaturations-Phasen, die Atempausen, den
Apnoetyp, die Herzfrequenz und die Körperpositionen. Nur sehr selten wird man auf eine
stationär durchgeführte, vollständige, diagnostische Polysomnographie mit VideoÜberwachung
und Aufzeichnung aller Parameter, des Elektroenzephalogramms und des Hypnogramms
zurückgreifen. Das ambulante Langzeit-EEG: Diese zu Hause durchgeführte Untersuchung
gibt Auskunft über die kürzeren oder längeren Schlafperioden während des Tages sowie die
Qualität des Schlafs des alten Menschen.
Behandlungsansatz
Häufig hat der alte Mensch sich mit seinem unzulänglichen Schlaf abgefunden und zieht gar
nicht erst einen Arzt zu Rate. Es ist möglich, die Schlafstörungen bei bestimmten somatischen
Erkrankungen zu lindern, dem Patienten verständlich zu machen, dass die Schlafstörungen
unleugbar mit einer neurologischen oder psychiatrischen Krankheit zusammenhängen.
Es ist auch möglich, die Schlafstörungen zu bessern, wenn man nach Ausschluss anderer
Ursachen wie einer Polyneuropathie oder eines Eisenmangels kann eine angemessene
Behandlung, die Dopaminagonisten umfasst, zu äusserst überzeugende Resultaten führen.
Diese Behandlungen sollten von einem Neurologen überwacht werden. Nicht selten werden bei
einem alten Menschen eine Schnarchkrankheit und Apnoe-Episoden festgestellt. In diesem Fall
ist es notwendig, eine umfassende HNO-Untersuchung vorzunehmen und mittels einer
ambulanten respiratorischen Polygraphie die Häufigkeit der Apnoen zu ermitteln.
Gegebenenfalls ist dann eine HNO-Korrektur oder eine nächtliche Überdruckbeatmung
erforderlich. Schliesslich sollte der behandelnde Arzt eine der hauptsächlichen Ursachen
ständiger Schlafstörungen beim alten Menschen ausschliessen: eine Nykturie. Sie kann auf
urologische Störungen, auf eine Herzinsuffizienz, ein Schlafapnoe-Syndrom hinweisen. Die
Ursache kann aber auch die übermässige Einnahme von Diuretika zur falschen Tageszeit oder
die Zufuhr von zu viel Flüssigkeit sein.
Medikamentöse Behandlung
Schlafmittel sollten nur bei entsprechenden Symptomen und zugrunde liegenden Erkrankungen
verschrieben werden. Nicht selten können sedierende Antidepressiva wie Remeron, Zoloft,
Tolvon oder Surmontil in Betracht gezogen werden, die jedoch stets niedrig dosiert werden
müssen. Im Fall einer Altersdemenz oder einer anderen neurodegenerativen Erkrankung mit
nächtlicher Agitation sind die therapeutischen Möglichkeiten noch immer sehr begrenzt. Man
kann es mit Neuroleptika der neuen Generation wie Clozapin, Risperidon, Olanzapin probieren.
Man kann Lichttherapie-Sitzungen am frühen Nachmittag und körperliche Bewegung /
Gymnastikübungen in Betracht ziehen und versuchen, die Schlafphasen während des Tages
durch Verhaltensänderungen und das Führen eines Schlaftagebuches einzuschränken.
Schlussfolgerung
Schlafprobleme sind bei alten Menschen keine Seltenheit. Unabhängig davon, dass das Altern
verschiedene physiologische Veränderungen der Struktur des Schlafes und des Wach-Schlaf-
Rhythmus mit sich bringt, gibt es somatische, psychologische, soziologische und kulturelle
Faktoren, welche den Schlaf des alten Menschen störend beeinflussen können. Alle diese
Faktoren müssen analysiert werden, bevor ergänzende neurophysiologische Untersuchungen
und die Verschreibung eines Medikaments «zum Schlafen» ins Auge gefasst werden.
Neurologische Abteilung, Station für Schlafmedizin, CHUV, Lausanne
Wenn Sie nachts um zwei Uhr aufwachen und nicht wieder einschlafen können,
weil Ihnen all die vielen Dinge einfallen, die Ihnen das Leben schwer machen,
dann stellen Sie sich einfach vor, dass Sie in Ihrem Gehirn mehrere Etagen
haben. Da gibt es zum Beispiel eine Kummeretage, aber auch eine
Wunderetage. Also schauen Sie nicht nur in die Kummerkiste, sondern immer
wieder – vor allem nachts – auch in diese Wunderetage und sagen Sie sich: ‚So,
nun will ich mal nachsehen, wo in meinem Leben ein Wunder geschehen ist'. Am
Anfang entdecken Sie vielleicht nur zwei oder drei Wunder; doch je öfter Sie
das praktizieren, umso mehr werden Sie finden. Das erfüllt Sie mit
Dankbarkeit – und lässt auch Sie wieder ruhiger schlafen.
(Julia Onken)

Source: http://schlafapnoe-selbsthilfe.ch/cms/fileadmin/user_upload/PDF/302_Altern_koerperlich_Schlaf_Despland_CHUV.pdf

Art. 1.1475/ringraziamenti

European Review for Medical and Pharmacological Sciences 2015; 19: 149-153 Treatment with icatibant in the managementof drug induced angioedema G. BERTAZZONI, E. BRESCIANI1, L. CIPOLLONE1, E. FANTE1, R. GALANDRINI Research Center on Evaluation and Promotion of Quality in Medicine (CEQUAM), "Sapienza"University of Rome, Rome, ItalyEmergency Medicine Unit, "Sapienza" University of Rome, Umberto I Polyclinic, Rome, Italy

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